Festivalbericht: Amphi Festival 2013

Zum inzwischen neunten Mal luden die Veranstalter zum Amphi Festival nach Köln und 16.000 vorwiegend schwarz gekleidete Menschen aus aller Welt folgten auch in diesem Jahr gerne dieser Einladung. Nicht nur die hohe Anzahl an Besuchern sondern auch die Tatsache, dass das Vorkauf-Ticketkontingent bereits zum fünften Mal in der Geschichte des Festivals schon im Juni erschöpft war, zeugt von der Beliebtheit dieser Veranstaltung. Zu Recht – schließlich haben die Veranstalter in den vergangenen Jahren mit einer hervorragenden Organisation und regelmäßigen Verbesserungsmaßnahmen ihre Professionalität kontinuierlich unter Beweis gestellt.

Das Line-Up war auch in diesem Jahr gewohnt abwechslungsreich und hatte für jeden musikalischen Geschmack einen Leckerbissen im Angebot. Neben der Kategorie „die üblichen Verdächtigen“ fanden sich auch einige Bands im Programm, die man eher selten auf Festivals bzw. deutschen Bühnen antrifft und für den Hauch des Besonderen sorgten.

Mit dem exklusiven Eröffnungs-Event „Call The Ship To Port“ hatte das Organisatoren-Team einen neuen Höhepunkt auf die Beine gestellt und die „MS RheinEnergie“, Europas führendes Eventschiff, für einen Konzertabend auf dem Rhein gechartert. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung mit Live-Auftritten von Covenant, Welle:Erdball sowie Classic & Depeche konnte man sich mit dem Erwerb des neuen Premium Box-Sets sichern, das auf 1.111 Stück limitiert und innerhalb weniger Wochen ausverkauft war. 

In die Liste der Höhepunkte reihten sich außerdem das Wetter sowie die Getränkepreise ein: für einen halben Liter Wasser verlangten die Haus-Gastronomen stolze 4,50 Euro – entsprechend hohen Zulauf hatten die Trinkwasserstellen sowie die Wasserhähne in den Toiletten, um leere Flaschen wieder aufzufüllen. 

Der Sommer fand dieses Jahr nicht nur im Kalender, sondern auch tatsächlich vor Ort mit rekordverdächtigen Temperaturen statt und es war vermutlich das erste Mal in der Festival-Geschichte, dass man zur Abkühlung IN die Veranstaltungshallen ging statt hinaus und die Zeltdächer vor der Hauptbühne als Zuflucht vor der dauerhaft strahlenden Sonne statt vor Regen dienten. 

Wer einmal keinen für sich passenden Auftritt auf einer der drei Bühnen fand, konnte auf der Händlermeile shoppen oder sich im Beach Club, Biergarten oder Amphi Café entspannen. 

Abgerundet wurde das Programm an jedem Abend durch eine Aftershow-Party mit wechselnden DJs im Theater. 

Samstag, 20. Juli 2013

A Life [Divided] (Main Stage)
A Life [Divided] hatte bereits im letzten Jahr das Amphi Festival auf der Main Stage eröffnet und durften diese Aufgabe auch in diesem Jahr wieder übernehmen. Trotz der für Festival-Verhältnisse frühen Uhrzeit hatten sich bereits zahlreiche Zuschauer vor der Bühne eingefunden, als die sechs Jungs aus Bayern ihren Auftritt begannen. Jürgen Plangger & Co. waren bestens gelaunt und hatten mit ihrem treibenden Gitarren-Rock das Publikum sofort auf ihrer Seite. Neben den eigenen Songs präsentierte die Band eine Cover-Version von „Perpetual“ (VNV Nation), die sich definitiv nicht hinter dem Original verstecken muss. Zum letzten Song des mitreißenden Auftritts flogen BHs auf die Bühne und Bänder von den Dächern – mehr Rock‘n Roll geht fast nicht. Ein großartiger Auftakt in den ersten Festivaltag! 

Stahlmann (Main Stage)
Es folgte “neue deutsche Härte, die die Wurst vom Brötchen zieht” – so zumindest die Ankündigung von Stahlmann durch den Moderator. Mangels entsprechender Vorbereitung konnten wir diesen Beweis leider nicht durchführen – Härte bewies die Band aber schon alleine durch die Tatsache, dass man trotz der Temperaturen nicht auf die obligatorische silberne Gesichtsbemalung verzichtet hatte, die dem Hitzetest anstandslos standhielt und im gleißenden Sonnenlicht besonders gut zur Geltung kam. Die vier Jungs waren mit Elan bei der Sache – während sich Sänger Mart um die Interaktion mit dem Publikum kümmerte, sorgten seine drei Kollegen mit krachigen Klängen für die instrumentelle Begleitung. Die Zuschauer waren schnell überzeugt und unterstützten die Band begeistert, was den Auftritt insgesamt zu einer kurzweiligen, unterhaltsamen Angelegenheit machte. 

Frozen Plasma (Staatenhaus)
Etwas seichter ging es im Anschluss im Staatenhaus mit Electropop made by Frozen Plasma weiter. Während Mastermind Vasi Vallis den Platz im Hintergrund bevorzugte, präsentierte Felix Marc mit viel Bewegungsfreude und auf lockere Art die eingängigen Songs. Die vergleichsweise angenehmen Temperaturen im Saal in Kombination mit den leichten, melodiösen Stücken sorgten in der ersten Hälfte des Auftritts eher für ein Mitwippen denn für ein aktives Mitmachen der breiten Masse. Wirklich wach wurde das Publikum schließlich mit den Klängen von „Murderous Trap“ und sowohl Frontmann Felix als auch die weitere Musikauswahl konnten die Stimmung im Saal weiter steigern. Natürlich durfte auch der Club-Hit „Tanz die Revolution“ nicht fehlen und bildete erwartungsgemäß den Höhepunkt eines soliden Auftritts.

Faderhead (Staatenhaus)
Großes Geschütz in Form von diversen Lautsprecher-Boxen und MacBooks wurde für Faderhead auf der Bühne aufgefahren und ein Countdown auf der Leinwand kündigte den exakten Zeitpunkt des Auftritts an. Die letzten sieben Sekunden zählte das Publikum laut mit und begrüßte mit viel Applaus drei Jungs, die nacheinander an die Computer sprangen und die Halle umgehend in krachige, elektronische Klänge hüllten. Der eindringlichen Taktvorgabe konnte sich kaum jemand entziehen und der Zuschauerraum verwandelte sich sofort eine einzige sich bewegende Masse. Schließlich erschien auch „Faderhead“ Sami Mark Yahya selbst auf der Bühne, um die musikalische Darbietung mit seinem Gesang zu vervollständigen. Die vier Jungs hatten sichtlich Spaß an dem Auftritt: neben fröhlichen Interaktionen untereinander und gemeinschaftlichem Leeren einer Wodka-Flasche fand sich auch fast jeder zeitweise am Bühnenrand wieder, um das Publikum weiter anzutreiben. Neben neuen Stücken und dem Hinweis auf das jüngste Album „FH4“ durften natürlich auch Hits wie „Dirtygrrrls Dirtybois“ nicht fehlen und am Ende des Auftritts hatte man irgendwie das Gefühl, gerade Zeuge einer riesigen DJ-Jam-Session geworden zu sein. Überraschend gut! 

Espace With Romeo (Theater Stage)
Eine Rockband in einem bestuhlten Saal spielen lassen? Diese Entscheidung dürfte bei dem ein oder anderen zu einem Stirnrunzeln geführt haben – auch wenn Escape With Romeo in dieser Musikkategorie eher der ruhigeren Fraktion angehören. Man durfte jedenfalls gespannt sein, wie der Auftritt funktionieren würde. Doch als die Lichter ausgingen, vier Herren die Bühne betraten und den Saal mit Gitarren- und Elektronikklänge füllten, die Leichtigkeit mit einem Hauch von Düsterheit verströmten, waren alle Zweifel mit einem Schlag verschwunden: eine bessere Akustik als hier im Theater konnte man sich für diese Musik nicht wünschen. Frontmann Thomas Elbern und seine Kollegen strahlten eine Gelassenheit und Hingabe zur Musik aus, die einen unweigerlich in den Bann zogen. Das Ganze wurde abgerundet durch stimmungsvolle Belichtung und passende Leinwand-Projektionen – eine wundervolle Atmosphäre, in die man komplett eintauchen und sich treiben lassen konnte. Was im Fall Escape With Romeo bedeutete, dass es spätestens zu dem Klassiker „Somebody“ etwa die Hälfte der Zuschauer nicht mehr auf den Stühlen hielt. Die Setlist war eine großartige Mischung aus einem „Best of“ der Band-Discographie und Stücken des aktuellen Albums „Samsara“. Einen zauberhaften Abschluss fand der außergewöhnliche Auftritt in einem Kuss, den ein weiblicher Zuschauer beim letzten Stück Thomas Elbern auf die Wange drückte, was dieser mit einem sympathischen Lächeln quittierte. Definitiv ein Höhepunkt des diesjährigen Amphi Festivals! 

Rome (Theater Stage)
Atmosphärisch ging es mit Rome weiter. Was die Musiker aus Luxemburg auf die Bühne bzw. in die Halle zauberte, lässt sich nur schwer in Worte fassen und sprengt den Rahmen dessen, was man sich gemeinhin unter „Dark Folk“ vorstellen würde, bei Weitem. Die Band um Mastermind Jérôme Reuter entführte das Publikum in ihre ganz eigene Musikwelt aus eindringlich-melancholischen und dramatischen Klängen. Erst einmal dort angekommen, konnte man sich nur schwer wieder daraus befreien – die Mischung aus beruhigenden und aufwühlenden Elementen hatte schon fast hypnotischen Charakter. Dezente und akzentuiert eingesetzte Beleuchtung unterstrich wirkungsvoll die musikalische Darbietung und selten trifft der Begriff „Kunst“ auf ein Konzert so sehr zu wie für diesen grandiosen Auftritt von Rome. 

Phillip Boa & The Voodooclub (Main Stage)
Phillip Boa kann man ohne Übertreibung als einen Pionier der Indie-Szene bezeichnen – trotzdem war der Platz vor der Main Stage zu Beginn des Auftritts leider verhältnismäßig schlecht besucht. Das anwesende Publikum war jedoch fest gewillt, Phillip und seinen Voodooclub angemessen zu feiern: ab dem ersten Song wurden Refrains mitgesungen und ein Moshpit eröffnet, so dass sofort eine ausgelassene Stimmung herrschte. Die Mienen auf der Bühne blieben über den gesamten Auftritt größtenteils regungslos und ausschließlich die Musik musste für die Unterhaltung sorgen. Aber genau das funktionierte mit dem Boa-eigenen Stil, der irgendwo zwischen Punk und New Wave liegt, hervorragend. Pia Lund unterstützte am Mikrofon und bildete mit ihrer hellen, klaren Stimme einen spannenden Kontrast zu der von Frontmann Boa. Im Laufe des Auftritts füllte sich dann auch der Zuschauerraum und die Begeisterung des Publikums entlockte Herrn Boa im Laufe tatsächlich das ein oder andere Lächeln. Ein tolles Konzert einer ungewöhnlichen Band! 

VNV Nation (Main Stage)
Mit VNV Nation als Headliner kann man nichts verkehrt machen und entsprechend hatten die Veranstalter diese Position in diesem Jahr wieder mit der englisch-irischen Band besetzt. Die Mischung aus eingängigem, tanzbaren Elektro mit hymnenartigen Melodien, einem Frontmann mit Gute-Laune-Garantie sowie einer begeisterten Anhängerschaft ist in der Szene wohl einzigartig. Und so war der Platz vor der Main Stage brechend voll, als die Band unter jubelndem Applaus die Bühne betrat. Ronan Harris nahm mit dem Mikro auch gleich das Zepter in die Hand und führte mit Elan und Bewegungsfreude durch das Programm. Musikalisch wurde größtenteils das gewohnt-bewährte Programm aufgefahren, was wirklich schade ist, da das Repertoire der Band wesentlich mehr Abwechslung ermöglichen würde. Diese wurde in kleiner Dosierung zumindest mit „Where there is light“ und Ronan an den Keyboards geboten. Das Publikum störte es nicht, sondern begleitete jeden Song mit Begeisterung und selbst an den Getränkeständen war man noch mit mittendrin in der VNV-Party anstatt nur dabei. Stimmungstechnisch ein beeindruckender Abschluss des ersten Festivaltages auf der Main Stage. 

Alien Sex Fiend (Staatenhaus)
Als „Kultband mit legendären Auftritten“ wurden Alien Sex Fiend angekündigt und das Bühnenbild mit herabhängenden, aufgespießten Köpfen lies entsprechendes erwarten. In Kombination mit der Band, die mit der akademischen Viertelstunde Verspätung erschien, wirkte die Szene wie eine Mischung aus Kannibalendorf und Gerichtsmedizin… mit einem gestrandeten Alien als Häuptling. Nik Fiend bewegte sich im Zeitlupentempo zu den psychedelischen Klängen und ritt zwischenzeitlich auf einer überdimensionierten, luftgefüllten Plastikbanane, die schließlich im Publikum landete. Sämtliche Songs bewegten sich von der Dauer her im zweistelligen Minutenbereich, womit Alien Sex Fiend vermutlich die kürzeste Setlist eines Headliners in der Festivalgeschichte präsentierte. Ob man den Auftritt nun als legendär bezeichnen kann, mag dahingestellt sein – speziell war er allemal. 

Sonntag, 21. Juli 2013

Santa Hates You (Staatenhaus)
Santa Hates You machten ihren Auftritt auf dem Amphi Festival kurzerhand zu einem Heimspiel, indem sie die Bühne mit Sofa, Bildern und Haustieren zu einem Wohnzimmer umfunktionierten. Ergänzt durch eine stimmungsvolle Lichtshow entstand eine schon fast gemütliche Atmosphäre, die man eher bei einem Akustik- denn einem Elektro-Gig erwarten würde. Wie sich herausstellte, passten die treibenden Songs aber hervorragend in dieses Szenario. Das Gesangsduo Peter Spilles und Jinxy bildete eine harmonische Einheit, die ihre Stücke mit viel Dynamik präsentierte. Ein stimmiges Gesamtpaket Fund der schlug schnell auf das Publikum über. 

Icon of Coil (Main Stage)
Icon of Coil meldete sich im letzten Jahr mit ersten Konzerten aus der Versenkung zurück, in der das Projekt jahrelang verschwunden war. Dass man die Band nicht vergessen hatte, bewiesen die zahlreichen Zuschauer, die sich pünktlich vor der Main Stage eingefunden hatten. Andy LaPlegua erschien gut gelaunt auf der Bühne und freute sich sichtlich über das große Interesse und den begeisterten Empfang. Sein Kollege sorgte im Hintergrund für die Musik und den „Rhythmus, bei dem man mit muss“: von der ersten Minute an wurde kollektiv mitgeklatscht und – soweit es der Platz zuließ – getanzt. Das Ganze wohlgemerkt in der Nachmittagshitze bei gefühlten 40 Grad. Andy LaPlegua nutzte seinerseits fleißig die gesamte Breite der Bühne aus, um die Songs zu präsentieren und mit dem Publikum zu interagieren. Die Begeisterung vor und das breite Lachen auf der Bühne wurden immer größer – es herrschte eine fantastische Stimmung und das Gefühl, als hätten sich alte Freunde das erste Mal nach langer Zeit wieder getroffen. Und genau das passierte letztendlich, als Andy sich mitten ins Publikum begab, um den letzten Song gemeinsam mit der Menge zu bestreiten. Was für ein großartiges Konzert-Ereignis! 

Diary of Dreams (Main Stage)
Die deutsche Synchronstimme von Bruce Willis läutete am späten Nachmittag den Auftritt von Diary of Dreams ein, die mit „The Wedding“ und dessen dramatisch-kraftvollen Klängen gleich in die Vollen gingen. Der Jubel für diesen Opener war groß und das Publikum sofort bei der Sache. Frontmann Adrian Hates zeigte sich mit emotionaler Gestik und Mimik von seiner extrovertierten Seite und ging regelmäßig in die Interaktion mit den Festivalbesuchern. Aber auch die anderen Bandmitglieder hatten offensichtlich viel Freude bei der Arbeit: einen head-bangenden Keyboarder beispielsweise bekommt man nicht allzu oft zu sehen. Die Band hatte eine ansprechende Setlist aus neueren Werken und bekannten Klassikern zusammengestellt, die schon fast pflichtgemäß mit dem „Traumtänzer“ endete. Ein überzeugender Auftritt der Truppe rund um Adrian Hates. 

Anne Clark (Staatenhaus)
Als Co-Headliner im Staatenhaus am zweiten Festivaltag hatten die Veranstalter mit Anne Clark die Grande Dame des Dark Wave eingeladen. Ihren Namen verbindet man in der Regel mit elektronischer Musik – umso erstaunlicher schien es, dass die Musikerin von fünf Kollegen begleitet wurde, die hauptsächlich akustische Instrumente spielten. Doch was in den kommenden 70 Minuten folgte, war ein wahres Feuerwerk an musikalischem Können: die Stücke – darunter ihre bekanntesten Songs „Sleeper in Metropolis“ und „Our Darkness“ – wurden auf geniale Weise neu interpretiert und erhielten eine unerwartete Tiefe. Die klare, eindringliche Stimme von Anne Clark erfüllte das Staatenhaus bis in den letzten Winkel und lies es nicht zu, nur einen Moment unaufmerksam zu sein. Die Band zelebrierte die Musik mit einer Hingabe, der man sich zwangsläufig anschließen und darin eintauchen musste. Ein absolutes Highlight, das man nur schwer in Worte fassen kann… 

Fields of the Nephilim (Main Stage)
Die Ehre, das Festival-Programm auf der Main Stage zu beschließen, wurde in diesem Jahr den Gothic Rockern von Fields of the Nephilim zuteil. Die Band rund um Carl McCoy lieferte einen soliden Auftritt mit viel Nebel und hingebungsvollen Fans in den ersten Reihen ab – für Festivalbesucher, die nicht mehr nach Hause fahren mussten, sicher ein entspannter Ausklang des Wochenendes. Da wir jedoch zwangsläufig die Heimreise antreten mussten, verließen wir den Auftritt frühzeitig. 

Fazit: Das Amphi Festival war auch in diesem Jahr wieder eine Reise wert: tolles Programm, professionelle Organisation und vor allem ein großartiges Publikum. Danke an alle, die hinter den Kulissen, auf den Bühnen oder als Besucher beteiligt waren und die Veranstaltung zu einem Highlight des Sommers gemacht haben – wir sind gespannt auf die Jubiläumsausgabe!

Bericht: Vanessa Meidinger.

Fotos: Vanessa Meidinger (Philip Boa, Fields of the Nephilim), Frank Buttenbender (Call The Ship To Port Event, Alien Sex Fiend)
Weitere Fotos des Festivals findet man in unserer Galerie.

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