Konzertbericht: Apoptygma Berzerk in Glauchau

Mit treibenden Beats eröffneten Essence of Mind den Abend: Die Norweger überzeugten mit düsteren elektronischen Klängen, gaben eine gute Liveperformance, stellen aber meiner Meinung nach keine Besonderheit der schwarzen Szene dar.

Nach ihrem 40 minütigen Programm folgten wenige Minuten des Umbaus und schon ließen die aufkommenden Nebelschwaden anmuten, dass wohl auch die Headliner des Abends schon bereit stehen. Apoptygma Berzerk performten sämtliche Hits ihrer langjährigen Karriere. Unter anderem dabei Unicorn, Non Stop Violence und natürlich der Radioklassiker Shine on. Mitreißend zeigten sich die 4 Norweger in bester Form: Voller Dynamik sprang der Fronter Stephan von einer Bühnenseite zur nächsten und begeisterte das Publikum maßgebend. Einen Pause gab es für ihn nur, als Jonas die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich zieht: Mit seinem ausdrucksstarken Depeche Mode Cover, unterstützt von einem kräftigen Publikumschor, huldigte er die Inspirationsquelle der Electro-Rock-Gruppe. Alles in allem war die Alte Spinnerei in Glauchau bis in die letzte Ecke mit mitfeierenden, euphorischen Fans gefüllt, welche dank Apoptygma Berzerk einen unvergesslichen Abend erleben durften.

Setlist (Apoptygma Berzerk):
Intro
• Unicorn
• Eclipse
• Burning Heretics
• In This Together
• Dead Air Einz
• Shadow
• The Sentinel
• Love Never Dies
• Kathy’s Song
• Major Tom
• Jonas Solo: Shake the Disease & …
• Something I Should Know
• Until The End Of The World | Untitled Too
• Shine On
• Starsign || Non Stop Violence
• Paranoia
• Outro

Bericht + Foto: Claudia Helmert
Fotos des Abends kann man hier sehen.

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